Guide Sie kamen um zu jagen: Historische UFO-Sichtungen im deutschsprachigen Raum (German Edition)

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Benchmarking - ein strategisches Management-Instrument (German Edition) Sie kamen um zu jagen: Historische UFO-Sichtungen im deutschsprachigen.
Table of contents



Dies schreckt viele ab, und deshalb lassen sie alle Erinnerungen an der Grenze zurck und leben als Fremde in einer fremden Welt. Erst wenn es dem Ich gelingt, sich im Dort an das Hier und im Diesseits an das Jenseits zu erinnern, und wenn der verschttete Durchgang von der einen Ebene zur anderen freigelegt worden ist, wird es wieder zu nicht-alltglichen Lsungen fr den einzelnen Menschen und vielleicht sogar fr die Gesellschaft kom men.

Er erlaubt keinerlei Verdrngung und verlangt uerste Aufmerksamkeit, denn fern von der alltglichen Normalitt ist beinahe jeder Schritt ein Fehltritt und doch sind die Erfahrungen, die auf diesem Weg gemacht werden, bedeutsam. Vieles mag zunchst nur fr denjenigen Menschen eine Bereicherung des Lebens und eine Quelle der Erneuerung sein, der etwas Bestimmtes selbst erlebt hat. Aber wirkt sich nicht jede Erfahrung in irgendeiner Form auf das Gemeinschaftsleben aus?! Deshalb wre es unmenschlich und kurzsichtig, willkrlich bestimmte Erlebnisse aus zuschlieen, nur weil sie nicht ins normierte System hineinpassen.

Das Ungewhnliche entspricht einem Mutationsereignis auf geistiger Ebe ne. Bevor ber das definitive Ausscheiden der betreffenden Mutante entschieden wird, sollte wenigstens deren Bedeutung fr den Weiterbe stand des Ichs beim Einschlafen geprft werden knnen. Zu viele Menschen erzhlen heute von absonderlichen Erlebnissen, von luziden Trumen, auerkrperlichen Erfahrungen und mystischen Zustnden. Auch ich reihe mich in diese Gruppe ein: eine Gruppe, die nur selten ausfhrlich erzhlen durfte und ernsthaft angehrt wurde.

Weil die Nacht jedoch zur Ganzheit des Menschen gehrt und sich zusammen mit allen anderen Lebensbereichen zu einem reichen und vielseitigen Netz von Beziehungen verknpft, wird das Erzhlen stets zu einer Bestandsaufnahme des persnlichen und gesellschaftlichen All tags. Und gleichzeitig mit dem Offnen des Mundes ffnet sich auch eine neue Welt.

Die in diesem Buch erzhlten Beispiele sind Teil einer sich ber Jahre hin erstreckenden und niemals endenden Auseinandersetzung. Eine Erfahrungsauswahl ist immer problematisch. Einerseits sind die Erleb nisse sehr persnlich, und andererseits soll den Auenstehenden doch 14 Anm. Oft sind die Erzhlungen nur Ausschnitte eines Erlebnisablaufes, der um einen greren Fragenkomplex kreist. Jedes einzelne Erlebnis beleuchtet dann wieder einen anderen Aspekt des Problems. Die Leser, die weder meinen subjektiven Hintergrund noch den entsprechenden Zeitabschnitt in allen Einzelheiten kennen, werden vielleicht vieles unverstndlich finden.

Ich mu aber von meinem eigenen Material ausgehen, weil nur so gezeigt werden kann, was mir die gefhlsmige Gewiheit gegeben hat, nun auf Abwege geraten oder auf dem Weg des Herzens geblieben zu sein. Smtliche persnlichen Erlebnisse, die ich in diesem Buch erzhle, stehen in einem greren Zusammenhang sowohl unter sich wie auch zum Alltag und zum Allgemeinmenschlichen. Dieses Umfeld habe ich mit Hilfe von Hinweisen und Andeutungen zu erhellen versucht unvollstndig und zum Teil bruchstckhaft. Ich hoffe dennoch, da dies gengen wird, um einen Nachhall zu erzeugen. Wenn nur eine einzige Saite beim Lesen mitzuschwingen beginnt, weil eine Erinnerung an vielleicht lngst vergessen Geglaubtes anklingt, hat die ses Buch seinen Zweck erfllt.

Dann gengt es, der eigenen inneren Stimme zu lauschen und die Seiten dieses Buches sind nur noch Makulatur. Der umfangreiche Anmerkungsapparat soll das im laufenden Text Geschriebene in einen nochmals weiteren Rahmen hineinbringen, des sen Umfang das rein Persnliche verblassen lt. Der Weg zu den Quellen der Nacht ist gerade wegen seines subjektiven Charakters uerst fragwrdig, doch gibt es nichts, was einer Frage wrdiger wre als die Nacht, die als das Reich der Groen Mutter bezeichnet wird.

Mann und Frau werden diesen Weg aber nur gehen knnen, wenn sie das gesamte Spektrum menschlicher Mglichkeiten gelten lassen und bewut hinbernehmen: das konkrete und zugleich imaginative Den ken, das intuitive Erfassen und das gefhlsmige Anpassungsverm gen. Psychologische und andere Vorurteile machten sich bei mir in dem Moment besonders stark bemerkbar, als ich begann, mich ernsthaft mit dem nchtlichen Erfahrungsbereich auseinanderzusetzen. Ich war zwar gewillt, auf die bisher benutzten Krcken zu verzichten.

Doch erweisen sich Sttzen erst dann als solche, wenn sie aufgegeben werden sollen. Als Kind konnte ich vorurteilslos trumen als Erwachsener wute ich zuviel ber Trume und nichts oder kaum etwas von der Praxis des Ich mute mich an meine Kindheits erlebnisse wiedererinnern, die Konsequenzen gewisser Schlaferfahrun gen bedenken und von neuem staunen lernen.

Die Selbstverstndlichkeit der Kindheitserlebnisse Als Kind konnte ich mich meistens am Morgen an einen Traum erinnern, ohne aber besonders darauf zu achten. Fr mein Interesse kann ich keinen Grund angeben. Fr mich waren die Welten einfach noch nicht fein suberlich in Tag und Nacht getrennt, was mir manchen gutgemeinten Tadel der Erwachsenen eintrug. Doch war ich trotz der Ermahnungen nicht bereit, die eine Welt zugunsten der anderen aufzu geben.

Meines Erachtens bestand dafr auch keine Notwendigkeit. Ich durfte Traum und Alltag nur nicht miteinander verwechseln, sondern mute lernen, in beiden zu leben gleichzeitig oder abwechslungswei se. Dies gelang mir so weit, da keine Konfliktsituationen entstanden, die ich nicht mehr bewltigen konnte. Dann erlebte ich in meiner Jugendzeit spontan erste auerkrperli che Zustnde. Als auerkrperlich bezeichne ich jenen Seinszustand, in dem man die Gewiheit und das durch nichts zu erschtternde Gefhl hat, mit seinem Bewutsein, seiner Ich-Entitt, auerhalb des physischen Krpers zu sein. Dabei fhlt man sich bewutseinsmig wie innerhalb des wachen physischen Krpers.

Das Ich bleibt kontinu ierlich bestehen und verfgt ber die normale Stabilitt und Koordina tion. Das Wahrnehmungsvermgen, die Gedchtnisleistungen, die Lernfhigkeit, der Denkstil, die Vorstellungs- und Urteilsfhigkeit so wie die Beherrschung der Sprache bleiben nicht nur voll erhalten, sondern sind unter Umstnden sogar erheblich gesteigert. Ich mchte es nochmals betonen: Die Kontinuitt des Ichs bleibt vollumfnglich erhalten, es verfgt ber alle emotionalen und kognitiven Funktionen. Ich fhlte mich berhaupt nicht mde, sondern ausgeruht und erfrischt.

Irgendwie kam mir das sehr merkwrdig vor, denn blicherweise versprte ich eine bleierne Mdigkeit, wenn ich einmal zwischen Mitternacht und drei Uhr mor gens aufstehen mute. Dieser Unterschied machte mich stutzig, wes halb ich zurckhaltend und vorsichtig handelte. Der fr mich unge whnliche Zustand dauerte jeweils nur wenige Sekunden und wieder holte sich oft mehrere Male. Ich stand normal auf und ging einige Schritte im Zimmer umher. Pltzlich lag ich wieder im Bett.

Die Schnelligkeit der Rckkehr war mir vorerst unerklrlich. Ich erhob 16 Anm. Diese Wiederholungen ermglichten es mir, das Geschehen genauer zu beob achten, bis ich versuchsweise den Schlu zu ziehen vermochte, da ich einen zweiten Krper besitzen mute. Dieser Zweitkrper war empfin dungsmig mit dem physischen Krper vllig identisch, auer eben der Tatsache, da ich mich in ihm sehr wohl fhlte. Die Annahme, da ich mich nicht innerhalb des schlafenden physischen Krpers, sondern auerhalb in einem Zweitkrper befand, bereitete mir keinerlei Unbe hagen.

Mein Denken brauchte damals zu seiner Beruhigung noch keine von auen her beigebrachten Theorien,6 sondern entwickelte spontan eine eigene, die ihm am passendsten schien. Ich erkannte rasch, da mit dem auerkrperlichen Zustand endlich eine Mglichkeit gegeben war, auch des Nachts frei und bei vollem Bewutsein zu agieren. Nun konnte ich Entdeckungen machen, das Traumgeschehen beliebig steuern oder mich einfach meines Zustandes freuen und in die dunkle Nacht hinaussehen. Ich betrachtete dieses Erlebnis als selbstverstndlich. Nie kam mir der Gedanke, da dies paranormal sein knnte.

Ich wute nicht, wie weit dies alles von der praktischen und theoretischen Normalitt entfernt war. Die Tatsache, da sich bewutseinsmig keinerlei Unterschied zwi schen innerkrperlichem und auerkrperlichem Zustand ausmachen lie, zwang mich zu grter Vorsicht. Ich wollte unter keinen Umstn den schwer verunfallen nur weil ich mich nicht vergewissert hatte, in welchem Krper ich mich aufhielt. Um mich also zweifelsfrei von der Auerkrperlichkeit zu berzeugen, entwickelte ich mit der Zeit meh rere Zustandskontrollen, Methoden, die es mir erlaubten, meinen Zustand mit Sicherheit zu bestimmen.

Ohne diese Sicherheit wagte ich es damals schlief ich in einem kleinen Estrichzimmer im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses, in dem sich die elterliche Wohnung befand nach dem Hinaussteigen auf das Dach nicht, in den Hof hinunterzuspringen. Ich kletterte blo der Dachrinne entlang oder auf dem Dach herum, bis ich pltzlich wieder in den schlafenden physi schen Krper zurckschnellte.

Mit der Zeit wurde ich mutiger und hangelte mich via Regenrohr bis zum Balkon hinunter, von wo aus es problemlos weiter von Balkon zu Balkon bis ins Erdgescho hinabging. Letzteres hatte ich schon mit dem physischen Krper getan, weshalb mir der Abstieg nicht schwerfiel. Nach einigen Wiederholungen ging mir diese Kletterei im auerkrperlichen Zustand viel zu langsam, denn meines Erachtens mute es zustandsadquatere Fortbewegungsweisen geben.

Springen oder Fliegen wre schneller gegangen. Aber dafr mute ich unbedingt wissen, ob ich mich im Zweitkrper auerhalb des physischen Krpers befand. Ich entwickelte also zunchst zwei zur Bestimmung des Zustandes geeignete Methoden. Als erstes pflegte ich nun einen Blick auf mein Bett zu werfen.

Lag mein schlafender Krper da, dann wute ich, da ich mich auerhalb meines physischen Leibes befand. Diese Methode hatte allerdings ihre Tcken, denn oft wurde ich gerade wegen dieses Zurckblickens wieder zurckgezogen. Manchmal war es auch viel zu dunkel, um wirklich etwas erkennen zu knnen. Deshalb benutzte ich eine andere Kontrollmglichkeit. Bei einer meiner nchtlichen Exkursionen hatte ich nmlich festgestellt, da im auerkrperlichen Zustand das geschlossene Zimmerfenster durchdrungen werden konnte, ohne da die Scheibe in Brche ging.

So etwas war mit dem materiellen Krper unmglich! Mein Plan bestand nun darin, in jedem Fall die Scheibe direkt zu durchqueren, wenn ich auf das Dach hinausgelangen wollte. Deshalb lie ich das Fenster stets nur einen Spaltbreit offen. Es erwies sich in der Folge, da ich damit eine sichere Methode gefunden hatte, um den jeweiligen Zustand zu bestimmen. Ich streckte einen Arm vor, berhrte mit der Hand die Fensterscheibe, drckte leicht dagegen und wute sogleich, ob ich auerkrperlich war oder nicht.

Konnte ich das Glas durchdringen, so bestand kein Zweifel mehr an meiner Auer krperlichkeit. Spter fand ich noch weitere Kontrollmglichkeiten, weil ich mich immer mehr an den auerkrperlichen Zustand gewhnte und anpate und neue Empfindungen kennenlernte, die ich zuvor nicht bewut hatte wahrnehmen knnen. Neben der Zustandskontrolle gibt es auch die Bewutseinskontrolle7, die vor allem beim bergang von einem gewhnlichen in einen luziden Traum8 von groer Bedeutung ist. In diesem Falle wird man sich ja whrend eines Traumgeschehens voll bewut, da man trumt. Daher ist es unerllich, die Kontinuitt des Ich-Bewutseins zu kontrollieren, um nicht wieder in einen dumpfen Traumzustand zurckzufallen.

Die aktive Prfung des Bewutseins mittels Datum, Wochentag und Lage des eigenen Krpers fordert trotz des geringen Zeitaufwandes ein hohes Ma an Selbstbeherrschung und Willensanstrengung! Man ist whrend der Auerkrperlichkeit jederzeit fhig, eine beliebige Art der aktiven Bewutseinskontrolle durchzufh ren, was man besonders als Anfnger auch des fteren tun sollte, um nicht ins Vergessen bzw. Da man aber bei den ersten auerkrperlichen Erfahrungen oft nicht den geringsten Unterschied zum Tagesbewutsein feststellen kann und sich krperlich etwa so fhlt wie immer, sollte vor der Bewutseinskontrolle eine Zustandskontrolle gemacht werden.

Von Anfang an hatten mich die sehr hufig auftretenden auerkr perlichen Zustnde manchmal drei- bis viermal in der Woche gelehrt, da die Ablsung vom schlafenden physischen Krper unproblematisch war und keinerlei Schwierigkeiten bereitete ich stand einfach auf wie jeweils am Morgen. Kritisch wurde es oft erst nach der Ablsung. Obwohl ich dank der Anwendung einer meiner Zustandskontrollen bald einmal den Mut fand, von der Dachrinne aus in den Hof hinunter zuspringen oder vom Haus wegzufliegen, tauchten frher oder spter unberwindliche Hindernisse auf, die es mir nicht erlaubten, mehr als etwa Meter vom Ausgangspunkt wegzukommen.

Ich konnte mir dies nicht erklren und fand damals auch keine Mittel, diese Blockade zu durchbrechen. Oft wurde ich beim Versuch, den Abstand zu vergr ern, pltzlich mit aller Heftigkeit von irgendwelchen Zwngen befal len. Ich konnte nicht mehr tun, was ich wollte, sondern wurde in ein Geschehen verwickelt, das zum Verlust des kontinuierlichen Bewut seins fhrte.

Ich fiel in eine typische Traumwelt hinein, in der ich nur das mir wohlbekannte Traum-Ich besa und nicht wute, da ich trumte und wo ich war. Es ergaben sich aber noch andere Fragen. Warum konnte ich manchmal fliegen und andere Male wieder nicht? Weshalb lieen sich die Fensterscheiben nicht immer gleich mhelos durchqueren? Und was mochte der Grund dafr sein, da ich trotz verzweifelter Anstrengungen niemals weiter als etwa Meter von meinem Zimmer Weggehen oder fliegen konnte?

Damals fand ich keine Antworten auf diese Fragen, sondern konnte blo versuchen, an die Grenzen des mir Mglichen zu kommen und vor allem genau auf das zu achten, was sich mir da als Hindernis entgegenstellte. Ich hatte eingesehen, da ich mich noch so perfekt vom physischen Krper ablsen konnte dies hatte keinen entscheidenden Einflu auf den darauffolgenden Zustand. Welche Bedingungen waren also zu erfllen, um die Auerkrperlichkeit zeitlich zu verlngern und den Aktionsradius zu vergrern?

Der Verlust von Fhigkeiten der Jugendzeit Mit 16 las ich Sigmund Freuds Traumdeutung und wunderte mich, da der berhmte Psychologe unfhig war, seine Trume direkt zu beeinflussen. Anschlieend nahm ich mir die Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie vor und staunte noch mehr, denn meine gewhnlichen und vor allem die luziden Trume besttigten Freuds Annahmen kei neswegs: das Geschehen war in meinen Erlebnissen nicht zensuriert. Aus dem Buch Zur Psychopathologie des Alltagslebens lernte ich dagegen sehr viel. Dann machte mich mein Firmpate auf Jungs Autobio Anm.

Dieses Buch beeindruckte mich derart, da ich begann, mich neben der Schule systematisch mit dem Werk dieses Tiefenpsychologen auseinanderzu setzen. Obwohl ich zu Beginn hchstens ein Viertel des Gelesenen verstand, beschftigte ich mich sooft ich neben den durch die kurz bevorstehende Maturittsprfung immer grer werdenden schuli schen Belastungen Zeit fand mit dem Jungschen Werk. Je nher der Schulabschlu rckte, desto seltener lste ich mich vom Krper ab.

Da ein direkter Zusammenhang mit den schulischen Anforderungen bestehen knnte, merkte ich damals nicht. Zwar mi fiel mir diese Entwicklung, aber ich ma der Wende keine besondere Bedeutung zu, da sie mglicherweise einer notwendigen Entwicklung entsprach. Auerdem sprach kein Psychologe von Erfahrungen, wie ich sie immer wieder erlebt hatte.

Nur C. Jung schien hnliches erlebt zu haben, ohne aber sein psychologisches Konzept darauf auszurichten. Am Juli war ich zwanzig Jahre alt geworden. Was das Studium angeht, so hatte ich mich fr eine naturwissenschaftliche Ausbildung entschieden. Es schien mir wesentlich, exakte Grundlagen und saubere experimentelle Arbeitsmethoden kennenzulernen. Ich nahm mir vor, nach dem Dokto rat in Biologie ein Zweitstudium geisteswissenschaftlicher Art aufzu nehmen. Nebenher beschf tigte ich mich weiterhin mit der Analytischen Psychologie und begann mit dem Aufschreiben meiner Trume.

Die auerkrperlichen Erleb nisse wurden nun immer seltener, aber die Trume waren zum grten Teil noch sehr friedlich und befriedigend. Nach dem vierten Semester nahmen die Belastungen an der Universi tt zu, denn es galt, fr die Zwischenprfungen zu lernen und das erste Nebenfach, die Botanik, abzuschlieen. Die Prfungen verliefen mehr oder weniger zu meiner Zufriedenheit. Innerlich machte sich in dieser Zeit ein zunehmendes Unbehagen breit. Die Art des Wissens, das ich mir anzueignen hatte, sprach nur einen Teil meines Menschseins an, denn der gefhlsmige Zusammenhang zwischen den mich interessie renden Fchern und mir selbst schien sich zu verflchtigen.

Die zuneh mende intellektuelle Inanspruchnahme lie das Bedrfnis nach empfin dendem Erleben und gefhlsmiger Anteilnahme unbercksichtigt. Es kam zu einer inneren Entfremdung, die sich im persnlichen Alltagsbe reich auswirkte und immer strker die nchtlichen Erlebnismglichkei ten beschrnkte. Die naturwissenschaftliche Betrachtungsweise entzog den Objekten meines Interesses alle Lebendigkeit, um sie dann begriff lich und formal zu kategorisieren.

Auf diese Weise ging der Bezug zur Gesamtheit meines Erlebens verloren. Mein Intellekt beschftigte sich mit Dingen und Begriffen, die mir kaum etwas bedeuteten. Ich ahnte dies irgendwie, weigerte mich aber dennoch, den leise drngenden Stimmen weiter nachzugehen. Ich sah einfach keinen Ausweg, wie diese zerfahrene Situation htte gendert werden knnen, ohne da damit mein Ausbildungs- und Karriereziel gefhrdet gewesen wre.

Dann erlebte ich in der Nacht auf den 7. Februar folgenden luziden Traum:. Ich bin mit meiner Anima zusammen. So nenne ich eine in meinen Trumen immer wiederkehrende junge Frau mit meist blonden Haaren, die sehr hbsch ist und meiner Frau gleicht. Es erstaunt mich, da zwischen uns ein derart harmonisches Einvernehmen besteht, denn ich erinnere mich, bei C. Wie in vielen anderen Trumen an die ich mich jetzt im Traum! Ich begleite sie zu ihrem Haus am Rheinsprung. In der materiellen Wirklichkeit steht an dieser Stelle das ehemalige Gebude der Universi tt Basel, in dem jetzt die Zoologische Anstalt untergebracht ist.

Dieser Sachverhalt ist mir im Traum bekannt. Da ich in der Stadt noch irgendwelche Besorgungen zu machen habe, verabschiede ich mich und gehe. Nach einer unbestimmten Zeitspanne erhalte ich die Nachricht, da die junge Frau gestorben sei. Eine Traurigkeit, wie ich sie noch niemals erlebt habe, berkommt mich. In tiefster Beklemmung eile ich zurck zum Haus, renne die Treppen hinunter und betrete das Schlafzimmer. Doch ihre Leiche ist nirgends zu finden. Auf dem Bett sitzt nur eine mir nicht bekannte Frau mittleren Alters, die still vor sich hin weint. Ich trete zu der Unbekannten hin und versuche sie zu trsten, was mir aber nicht gelingt, da ich selber zu erschttert bin.

Ohne bergang wache ich im Bett auf. Die gleichen schmerzvollen Gefhle dauern mit unverminderter Heftigkeit an. Verwirrt und beunru higt versuche ich den Traum zu deuten; aber der Versuch beeinflut meine Stimmung in keiner Weise. Der Zusammenhang zwischen dem Ort des Geschehens, dem Tod der Anima und dem Hinweis auf die hnlichkeit mit meiner Frau ist derart offensichtlich, da es mir nicht gelingt, ihn wegzuinterpretieren. Dieser Traum- war ein Schock fr mich, denn ich empfand den Verlust der Anima als Untergang einer Welt, mit der ich mich seit jeher verbunden gefhlt hatte. Selbstverstndlich lie sich das Erlebnis aus den bisher geschilderten Lebensumstnden heraus deuten.

Und was konnte ich mit einer Deutung gewinnen? Doch nur eine Umsetzung der emotionalen Betroffenheit in Begriffe, die dem Kopf nur das sagten, was er ohnehin schon wute. Dann htte ich genau das wiederum vergessen, was ich hartnckig nicht zur Kenntnis nehmen wollte: den Gefhls schock! Und ich war nicht der einzige, dem es so erging. Die Studenten unruhen in jener Zeit waren auch eine Reaktion und vor allem ein handfest be-greifbarer Ausdruck einer tiefen Gefhlsverletzung. Das Herz begann zu sprechen, es wollte umfassend begreifen, in sich ein schlieen, sich etwas ertasten, es berhren und nicht immer nur abstrahieren und sich den Definitionen des Intellekts beugen.

Jetzt war mir alles zu einer toten Wste unter der sengenden Sonne des Intellekts geworden. Die Begriffsapparate tteten eiskalt, sie zergliederten, zer schnitten, prparierten und objektivierten. Und sie vernichteten sogar die Anima, das Leben und dieses Leben begann sich zu wehren, es bumte sich auf und verschaffte sich Luft, unbeholfen, brutal, zerstre risch und rcksichtslos. Dies geschah drauen auf der Strae, aber in mir war eine Welt zerbrochen.

Langsam begann ich zu verstehen, da Anima- kein abstrakter Begriff fr einen Gefhlsausdruck war. Sie war konkrete Wirklichkeit, die sich im Alltag und in den Erfahrungsberei chen der Nacht verkrpern konnte. Aber wenn sie in der Nacht gestor ben war, dann mute auch die Alltagsordnung zusammenbrechen und aus allen Fugen geraten. Ich war also gezwungen, mein Verhalten zu ndern.

Statt auf die Strae zu gehen, wollte ich endlich die Hinweise der Nacht bercksich tigen, denn sonst htte ich auer der Anima auch noch meine Familie verloren. Dies bedingte zunchst eine Vernderung der Studienplne, denn Studienreformen lieen zu lange auf sich warten. Ich begann Psychologie und Philosophie zu studieren, unterzog mich einer Schulanalyse und nahm als Ausbildungskandidat das Studium am C.

Jung-Institut in Zrich auf. Jung, wie wichtig die Bercksichtigung der eigenen Erfahrungen war da diese fr die Erkenntnisfindung von ausschlaggebender Bedeutung sind. Es galt, der Sprache des Intellekts die Sprache des Herzens zur Seite zu stellen, um den kognitiven und affektiv-emotionalen Bereich, die uere und innere Welt und das alltgliche und nchtliche Erleben wieder in Einklang zu bringen.

In den nchsten paar Jahren bewegte ich mich ganz im Rahmen tiefenpsychologischer Anschauungen. Oft gelang es mir, meine Trume 22 Anm. Daneben gab es aber auch uerst merkwrdige nchtliche Erfahrun gen, die mich an meine Jugendzeit erinnerten. Ich nahm jedoch auf grund meines in der Ausbildung erworbenen Wissens an, diese Erleb nisse seien blo Ausdruck vllig falscher Vorstellungen und fataler Miverstndnisse meinerseits.

Obwohl mir gerade diese von der Jungschen Norm abweichenden Ereignisse Dimensionen des Erlebens ffne ten, an die ein normaler Traum nicht im entferntesten heranreichte, bemhte ich mich um einen Einbau in das Konzept der Tiefenpsycholo gie. Dies gelang trotz umfangreicher Bemhungen nicht bzw. Bei diesen, vom blichen tiefenpsychologischen Verstndnis abweichenden und von Jung meines Wissens nur in seiner Autobiogra phie erwhnten Erlebnissen handelte es sich vor allem um auerkrperliche Erfahrungen. Diese waren mir schon von meiner Jugendzeit her bekannt, doch hatte ich sie beinahe vollends vergessen.

Nun machten sie sich jedoch wieder bemerkbar, es geschah Merkwrdiges. Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit dem Austritt In diesem Kapitel werden Phnomene im Umkreis der Ablsung des Zweitkrpers vom im Bett liegenden physischen Leib beschrieben, wobei ich mich strikt an die chronologische Reihenfolge meiner Erfah rungen halte. Es wre auch mglich, eine vergleichende Studie aufgrund bestimmter Begleiterscheinungen zu machen und dabei die Berichte anderer Autoren zu bercksichtigen. Ich verzichte jedoch auf Vollstn digkeit, bersichtlichkeit und systematische Durchdringung zugun sten einer Darstellung mit stark autobiographischem Charakter.

Obwohl dadurch eine ganz persnliche Note in die Erzhlung und die Gliederung der Austrittserfahrungen miteinfliet, drfte dieser Form ein grerer Wiedererkennungs- und Identifizierungseffekt zukom men. Gleichzeitig knackt es laut. Sofort bin ich hellwach und berlege, was diese Phnomene fr eine Bedeutung haben: Bestimmt handelt es sich hier um ein synchronistisches Ereignis!

Aber welches sind die Ursachen, die zu dieser Wortfolge und zum Knacken gefhrt haben, und worin besteht der akausale Zusammenhang? Verstand ich das Wort Bezugslosigkeit als Antwort auf meine ber legungen, dann durfte ich ohne weiteres von diesen ablassen und mich. Nur mute ich eben noch lernen, da Gerusche aller Art manchmal den Ablsungs vorgang einleiten oder gleichzeitig mit dem Austritt auftreten.

Auch beim Wiedereintritt sind akustische Wahrnehmungen nicht selten. Allerdings gibt es hier wie bei allen anderen Phnomenen im Zusammenhang mit dem Austritt keine zwin genden Regeln! Zu den Geruschen, die einen Durchbruch, ein Kippen bzw. Derartige akustische Wahrnehmungen sind sehr hufig, aber sie werden entweder nicht beachtet oder eben nicht auf die Auerkrperlichkeit bezogen. Juli , als ich als waffenloser Sanittssol dat einen Wiederholungskurs in der Kaserne Aarau absolvierte, erlebte ich folgendes:. Mitten in der Nacht bin ich pltzlich hellwach und habe das deutliche Gefhl, da ich mich von meinem im Bett liegenden Krper ablse, so als ob ich mit einem Zweitkrper aus der Hlle des physischen Leibes aussteigen wrde.

Dies geschieht bei klarstem Bewutsein, wobei ich ganz besonnen bleibe und mir in allen Punkten ber meine augenblickli che Situation im klaren bin. Ich wei, wo ich bin, was ich tue, und ich empfinde diesen Vorgang wie die Krnung nach einer langen Zeit des Suchens und wie das Wiederfinden eines verlorengeglaubten Erfahrungs schatzes. Langsam schwebe ich von meinem Bett aus dem Fenster des Dachstockzimmers hinaus, in dem meine Kameraden schlafen. Ich sehe sie in ihren Betten liegen und wundere mich ber das geheimnisvolle Licht, das ber allem liegt und die Gegenstnde wie von innen heraus leuchten lt.

Drauen fliege ich schrg nach oben - bis in eine Hhe von etwa 20 Metern ber dem Boden. Beinahe schlagartig sehe ich nun den sternenbersten Himmel ber mir. Abermillionen Sterne und Galaxien gleien und glitzern in einer zutiefst beeindruckenden Schnheit, als wre ich irgendwo hoch oben in den Bergen drauen vor der Htte, um in der klaren und mondlosen Nacht in das Firmament hinaufzuschauen. Ich stelle fest, da ich das diesseitige Universum sehe. Ich htte auerhalb des physischen Krpers eher erwartet, eine andere Welt zu sehen, aber dem Aussehen nach zu 26 Anm.

Den noch fhle ich mich in dieser Unermelichkeit des Raumes vllig allein und irgendwie verloren. Deshalb beginne ich nach einiger Zeit nach einem Fhrer und Meister zu rufen. Aber trotz mehrmaliger Wieder holung rhrt sich nichts ich bleibe allein unter der majesttischen Weite des Sternenhimmels. Schlielich rufe ich nach Jesus Christus, doch es geschieht weiterhin nichts. Nach ein paar Minuten komme ich zum Schlu, da ich wohl noch zu wenig reif fr derartige Reisen sei. Pltzlich erinnere ich mich an einen Freund, der vor kurzem in Indien war und dort meditiert hatte.

Ich vermute bei ihm Verstndnis fr meine Situation und rufe deshalb laut seinen Namen. Tatschlich erscheint er ziemlich rasch und begleitet mich auf der Rckkehr in den Dachstock. Dann bin ich wieder im Bett, schlage die Augen auf und bleibe eine Weile nachdenklich liegen. Spter schlafe ich ein. Und ich existierte in einem Krper, der anderen Gesetzen gehorchte.

Dies lief nicht nur der gewohnten Verwendung des Wortes wach zuwider. Mein Erlebnis widersprach speziell an diesem militrisch geprgten Ort den blichen gesellschaftlichen Vorstellungen. Der Kontrast konnte kaum grer sein. Dies fhrte zu erheblichen Anfangsschwierigkeiten gedanklicher und sprachlicher Art.

In den Jahren bis wurde mir dann immer deutlicher, da in bezug auf derartige Erlebnisse besonders eines zu beachten war: Ich mute die angelernten psychologischen Methoden und die von mir bernommenen gesellschaftlichen Vorstellungen relativieren. Aber besa ich weder die Selbstndigkeit noch die Furchtlosigkeit, derartige Erlebnisse ohne psychologische Einordnungsbemhungen zu akzeptieren und es fehlten mir der Mut und die Risikobereitschaft, mein Weltbild mit allen Konsequenzen auf das Konzept der Auerkr perlichkeit auszurichten.

Das Erlebnis in Aarau vom Juli zeigte mir nur, da es prinzipiell mglich war, mit einem intakten Ich-Bewutsein auerhalb des schla fenden Krpers zu sein. Diese Erfahrungsgewiheit war fr mich von auerordentlicher Bedeutung, denn sie lie in mir wieder eine beinahe vergessene Fhigkeit aufleben: die Fhigkeit, zu staunen: Einfach stau nen und vorbehaltlos ein Geschehen annehmen, das vom Gewohnten abweicht und der Erwartung zuwiderluft. Das Erlebnis der Auerkrperlichkeit ist zuerst einmal etwas, was allen Sprachnormen und dem allgemein anerkannten Weltbild wider Deshalb ist man eher geneigt, die Wirklichkeit solcher abarti ger Erlebnisse zu bezweifeln oder irgendwie abzuwerten, als die bisheri gen Anschauungen in Frage zu stellen und zu korrigieren.

Psychologische Theorien sind derart konzipiert, da sie das GanzAndere eher ausschlieen oder zumindest zu kontrollieren suchen, statt neue Mglichkeiten5 des Erlebens zu erffnen. Es gibt zwar Ausnahmen, aber sie werden kaum prophylaktisch als Strategie der Bewutwerdung und Erbrigung therapeutischer Manahmen genutzt.

Dabei scheint man davon auszugehen, da der Mensch in allen Fllen irgendwie und irgendwo krank sei und einer Therapie und Katharsis bedrfe: eine ziemlich verbreitete und dennoch sehr merkwrdige Vorstellung. Sie fhrt zur Betonung der Pathologie und der Heilungstechniken unter Vernachlssigung der Vorbeugema nahmen und der Vernderung des sozialen Umfeldes.

Persnliche Erleb nisse, die etwas von der Norm abweichen, werden so behandelt, als wren sie Ausdruck schlimmster Krankheitszustnde und seelisch geistiger Defekte. Obwohl gerade die nchtlichen Erfahrungen zuallererst einmal eine Herausforderung an die eigenen Mglichkeiten sind, findet sich kaum jemand, der sich ernsthaft und unabhngig von psychologischen und parapsychologischen Schulmeinungen mit ihnen auseinandersetzt.

Sie sind Objekte fr Interpretationsversuche und statistische Untersuchun gen. Grundstzlich war ich auch selbst fr das mitverantwortlich, was mir zustie. Verstndlicherweise versuchte ich, das eigene Erleben an allge meinen Mastben zu orientieren und in das Gewohnte einzugliedern.

Nur durfte ich darin nicht zu weit gehen und behaupten, bestimmte Erfahrungen drften nicht ernst genommen werden, nur weil sie dem herkmmlichen Weltbild nicht entsprachen. Im Zusammenhang mit den Trumen und anderen nchtlichen Ereignissen gab es Verdrngungsmechanismen, die ich kaum als solche erkannte.

Ich versuchte, nach den Regeln der Kunst zu interpretieren, weil ich gelernt hatte, da Trume ein symbolhaftes Geschehen seien. Auf diese Weise hinderte ich mich oft selbst daran, vollbewut einzuschlafen, um mich direkt an Ort und Stelle mit den Ereignissen ausein anderzusetzen.

Quellen der Nacht

Gem der psychologischen Auffassung bedeuten Traumbilder etwas, sie sind nicht, weshalb ich die hinter der Traumrealitt verbor gene eigentliche Wirklichkeit htte suchen mssen. Vor allem in bezug auf die auerkrperlichen Erfahrungen galt es vorsichtig zu sein - ich durfte nicht einfach eine Sichtweise benutzen, die einer bestimmten psychologischen Schulrichtung verpflichtet war, und im kritischen Augenblick nach einem Ordnungsprinzip rufen. Wie erwhnt, brauchte ich mehrere Jahre, um nur einigermaen mit der Sache zurechtzukommen, denn ich bersah immer wieder ganz bestimmte Probleme, bzw.

Die mir zur Verfgung stehenden Orientierungshilfen gingen davon aus, da die Ich-Identitt beim Ein schlafen verlorengehe und da es nur eine Wirklichkeit gebe, nmlich die Alltags-Realitt. Alle anderen Erfahrungsebenen galten als halluzi natorisch. Unfhig, das Auergewhnliche geschehen zu lassen, war ich gezwun gen, wieder in den schlafenden Krper zurckzukehren oder dann unbewut zu werden.

In den letzten paar Wochen ist es mir mehrere Male gelungen, mich vom Krper abzulsen und in den auerkrperlichen Zustand hinber zuwechseln. Aber ich wei nicht, was ich damit anfangen und wie ich dieses Ereignis einordnen soll. Heute war ich wiederum erfolgreich: Ich habe meinen Zweitkrper willentlich aus dem schlafenden Krper wie einen Zapfen aus dem Flaschenhals gezogen. Fr mich ist die gewhnlichste Art des Austrittes das seitliche Abrollen oder Aufstehen. Die Lage des physischen Krpers spielt dabei berhaupt keine Rolle. Ferner kenne ich z.

Folgenschwere Sprachgewohnheiten Aus irgendeinem Grunde erwache ich mitten in der Nacht. Daraufhin versuche ich eine Krperablsung, was aber nicht gelingen will, so sehr ich mich auch anstrenge. Gleichzeitig lse ich mich wie ein Blatt vom im Bett liegenden Krper ab und gehe die paar Schritte zum Fenster hinber, wo ich stehen bleibe und mich auf die Mglichkeit besinne, mit dem abgelsten Zweitkrper durch geschlossene Fenster gehen zu knnen. Dann springe ich durch die Scheibe hindurch. Es widerspie gelte wie die anderen meine Unachtsamkeit und mein fehlendes Enga gement diesem Erfahrungsbereich gegenber.

Das Erlebnis vom August hatte ich eigentlich nur aufgeschrieben, weil ich mich an keinen Traum erinnern konnte. Doch gerade bei derartigen Versuchen wre es wichtig gewesen, den Ablauf ausfhrlich zu beschreiben und vor allem die aufgetretenen Schwierigkeiten detailliert wiederzugeben. Diese Disziplinierung schult nmlich nicht nur die Kontinuitt des Ich-Bewutseins, die Aufmerksamkeit und die Beobachtungsgabe, son dern hilft auch, Fehler zu vermeiden.

Nach dem Mittagessen lege ich mich mit der Absicht hin, die Einschlafphasen ganz genau zu beobachten. Als erstes stelle ich ein stufen weises Absinken meines Bewutseins fest. Diese Ausdrucksweise scheint mir jedoch nicht korrekt zu sein, denn mein Ich-Bewutsein mindert sich nicht, sondern es verlagert und verschiebt sich, weil meine Aufmerk samkeit sich anderen Dingen zu wendet. Das reale Alltagsleben um mich herum nimmt seinen blichen Lauf, whrend ich mich empfindungs mig immer weiter von ihm entferne, nicht nur bildlich gesprochen, sondern sogar krperlich mit dem Zweitkrper.

Denn ohne Anstrengung ist mir eine Ablsung gelungen. Sie geschah wie selbstverstndlich als Nebeneffekt der aufmerksamen Beobachtung der Einschlafphasen. Nun gehe ich sogleich durch die geschlossene Balkontre hindurch auf die Veranda hinaus. Unterwegs vergewissere ich mich mehrere Male meines Zustandes, nmlich der Tatsache, da ich dies schlafend tue und nicht real. Ich denke auch an einige frhere Krperablsungen und vergleiche sie mit der eben erst durchgefhrten.

Es fllt mir auf, da ein Austritt whrend des Mittagsschlfchens leichter zu bewerkstelligen ist als des Nachts. Drauen im Garten hre ich pltzlich die laut gewordenen Stimmen der spielenden Kinder. Ihr lustiges Geschrei reit mich ins Bett zurck und weckt mich auf. Aber ich verhindere ein totales Einklinken des Zweitkrpers, indem ich die Empfindungen des physischen Krpers in einem schwebenden Dmmerzustand belasse. Als erstes bleibe ich natrlich reglos liegen, und auerdem registriere ich die Sinneseindrcke aus dem Alltag nur ganz am Rande und schwche sie ab, indem ich meine bewute Aufmerksamkeit als selektiven Filter einsetze und die ueren Ereignisse nicht besonders beachte.

Statt dessen beobachte ich konzentriert das innere Geschehen. Solange ihre Stimmen nicht bermig laut werden, wird meine Konzentration auf die optischen Eindrcke nicht beeintrchtigt.

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Die Grenze zwischen den beiden Welten bildet ein von hohen Bumen gesumter Bach, auf dessen anderer Seite einige Hochhuser stehen. Und in der Ferne erblicke ich die hchsten Gipfel eines imposanten Gebirges. Ich bin mir meiner Bewutseinsstabilitt zu unsicher und beschliee, Schritt fr Schritt vorzugehen und mir dabei unter allen Umstnden meiner Situation bewut zu bleiben. Nach kurzem Anpeilen der Verandatre verschiebt sich mein Standort blitzartig um die zwei Meter bis zum Ausgang. Dann schaue ich intensiv auf die Rasenflche und stehe kaum eine Sekunde spter im Garten.

Als nchstes blicke ich auf einen Ort drauen auf dem Feld in der Nhe des Baches. Auch dieser Sprung gelingt. Und dann versuche ich einen bis zu den Hochhusern auf der anderen Seite aber da dringt das lauter gewordene Kinderge schrei bis zu mir durch und zwingt mich wieder zurck ins Bett. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Erreichten, ohne deshalb die Ver suchsreihe abzubrechen. Ein paar Minuten spter gelingt es mir von neuem, aus dem schlafen den Krper auszutreten und in den Garten hinauszugehen.

Beim bergang vom wachen in den schlafenden Zustand des physi schen Krpers habe ich die deutlich wahrnehmbare Empfindung, mich mit einem Zweitkrper abzulsen. Dann falleich jedoch wieder in einen halbwachen Zustand zurck, d. Dieses Hin- und Herschwanken zwischen Ausleibigkeit und Innerkrperlichkeit dauert eine ganze Weile, weshalb ich gengend Mue habe, in Ruhe ber den Wechsel nachzudenken und ihn zu beobachten. Es scheint mir nun selbstverstndlich und ganz natr lich, da dieses Phnomen beim Einschlafen erlebt werden kann, wenn das Ich sich Mhe gibt, nicht selbst einzuschlafen.

Die Ablsung geschieht jeweils sanft und lautlos ohne irgendwel che Begleitumstnde. Nachdem ich mich vollstndig abgelst habe, gerate ich ziemlich rasch in eine mir vllig fremde Umgebung. Der bergang geschieht derart schnell, da ich in einen Zustand hchster Verwirrung gerate. Ich kann die Realittsebenen nicht mehr voneinan der unterscheiden was ist nun Alltag und was nicht! Diese Unsicher heit bedroht die Stabilitt und Kontinuitt meines Ichs, und es ist sehr anstrengend, bewut zu bleiben, statt dem Impuls nachzugeben, unbe wutzu werden.

Endlich gelingt es mir, die Krise zu berwinden und die Ebenen auseinanderzuhalten, aber erst, als ich meinen auerkrperlichen Zustand als solchen akzeptiere und keine Skrupel mehr habe, in einem Erfahrungsbereich bewutseinskontinuierlich zu bleiben, der doch eigentlich als Traumzustand gilt und in dem es gewissermaen verboten ist, Bescheid zu wissen.

Weil ich damals zu stark trotz meinen Erfahrungen an der Vorstellung festhielt, im Traumzustand sei es unmglich, bewut zu bleiben, kam es am 1. Dezember gerade wegen meiner Bewut seinskontrolle und wegen meines Wissens, auerkrperlich zu sein, zu Komplikationen. Ich mute auf eine Art Zustandskontrolle zurckgrei fen und mir immer wieder sagen, da ich nun definitiv ausgetreten sei.

Die Verwirrung htte andererseits vermieden werden knnen, wenn der Wechsel von der Alltagsebene in eine andere Umgebung nach dem Austritt langsam und schrittweise erfolgt wre. Bei einem abrupten bergang hatte ich als Anfnger Mhe, mein Ich-Bewutsein stabil zu halten. Wortgebilde wie wachbewut trumen und bewut schlafen sind beraus ungewhnlich. Wachen und schlafen sind im Normalge brauch gegenstzliche Bezeichnungen und weisen auf vllig verschie dene Zustnde des Ichs hin. Ganz selbstverstndlich wird dabei der Zustand des Ichs mit dem des physischen Krpers gleichgesetzt.

Ein Ich, das nicht wach ist, schlft. Wer sich nun whrend eines Traumes pltzlich der Tatsache, im Traumzustand zu sein, bewut wird, erwacht in der Regel sofort. Aus lauter Gewohnheit und vllig kritiklos setzt das wachgewordene Ich voraus, da Wachwerden und Aufwachen des Krpers gleichbedeu tend seien. Da der Zustand des Ich-Bewutseins mit dem des physischen Krpers gleichgesetzt wird, verbietet es sich das rationale Ich selbst, wachend zu schlafen. Sprachgewohnheiten sind im Falle der Auerkrperlichkeit uerst verhngnisvoll, denn es besteht ein fataler Zusammenhang zwischen Sprechen und Handeln.

Dies bedeutet dann schlielich kennt man nichts anderes -, da mit dem Einschlafen das Ich-Bewutsein verlorengehen oder zumindest bis zur Unkenntlichkeit verndert werden mu. Diese Wirklichkeit wird dem Schlfer aufgezwungen, wenn er es unter lt, sich mit derartigen Sprachregelungen kritisch auseinanderzuset zen. Wenn z. Wenn mir ein Arm oder ein Bein einschlft, weil ganz bestimmte Nerven allzu stark gepret wurden, dann sind die entsprechenden Glieder taub und nicht mehr zu spren.

Dies mag unter Umstnden unangenehm sein, aber niemand wird deswegen behaupten wollen, sein Ich sei nun dissoziiert. Und Paraplegiker wird man nicht als schizophren bezeichnen, nur weil sie ihre Beine nicht mehr bewegen und spren knnen. Ich spre genau, wie ich mich sanft vom Krper ablse, ihn schlafend zurcklasse und im Zweitkrper durch die Fensterscheibe hindurch in den Garten hinausgehe. Dann wende ich mich nach links, werde aber nach ein paar Schritten unachtsam und verliere die Kontinuitt des Ich-Bewutseins. Gleichzeitig wird die gewohnte Umgebung durch eine fremde berblendet.

Je mehr mein Bewutsein schwindet, desto strker tritt das Neue in Erscheinung. Nachdem ich mich aber ein bichen in der neuen Welt umgesehen und mich mit ihren Dingen vertraut gemacht habe, werde ich mir wieder meines Zustandes bewut. Sogleich beginne ich ber den Zusammenhang mit meiner psychischen ProbleAnm. Sie schlo nicht automatisch eine bewute Wechselwirkung mit den nichtalltglichen Ebenen ein.

Es brauchte noch eine Art Fixierung des flchtigen, krperlosen Geistes, damit das Ich in seinem Zweitkrper nicht wieder unbewut wurde. Dies geschah unter anderem durch die Bereitschaft, das Unerwartete als eigenstndige Wirklichkeit anzunehmen und nicht stndig auf etwas Bekanntes zu reduzieren. Nur dann konnte das Ich sich seines Zustan des bewut bleiben und mute nicht blo deswegen unbewut werden, weil die Ereignisse dem Gewohnten allzusehr widersprachen. Jetzt wute ich endlich, weshalb ich trotz verzweifelter Anstrengungen nicht weiter als etwa Meter von meinem Zimmer wegkommen konnte.

Ich selbst war es, der auf der Forderung bestand, die Ereignisse htten sich an gewisse Regeln zu halten. Der auerkrperliche Zustand als solcher in einer normalen Umge bung war gerade noch erlaubt. Sobald es aber zu einem Wechsel in einen anderen Wirklichkeitsbereich hinein kam, entstanden massive Zweifel an der Realitt dieser nichtalltglichen Ebene, die schlielich zum Zusammenbruch der Kontinuitt des Ichs fhrten. Um bewutseins kontinuierlich bleiben zu knnen, mute ich lernen, andere Seins ebenen als eigenstndige Realitten anzunehmen. Jung institut in Zrich habe ich niemals etwas von Auerkrperlichkeit gehrt.

Meine Versuche, von diesbezglichen Erfahrungen zu erzhlen, stieen zudem auf taube Ohren. Das Konzept eines sich selbst und seines Zustandes vollbewuten Ichs bei schlafendem Krper schien an keiner Stelle in das anerkannte Weltbild oder gar in ein offiziell gebillig tes Paradigma hineinzupassen. Ich fragte mich nach dem Grund dieses Sachverhaltes und beschftigte mich deshalb vermehrt mit Erkenntnis theorie, woraus ich folgendes lernte: Die Mittel, die man benutzt, um Kenntnisse zu erwerben, werden 34 Anm.

Diesen Rahmen bezeichnet man als Welt bild. Nun beruht jedes Weltbild auf einer Reihe von sehr erfahrungsfer nen Voraussetzungen, die weder ausdrcklich aufgewiesen noch in Frage gestellt werden. Diese als selbstverstndlich aufgefaten Grundla gen der persnlichen Anschauung werden einfach verwendet und als Bestandteil des gesunden Menschenverstandes betrachtet. Sie bilden eine Art Grundgefhl, das als emotionaler Hintergrund die eigene und die allgemein verbindliche Lebensweise und Lebensauffassung be stimmt.

Aus ihm heraus werden Paradigmen geboren, die nicht zu ihm in Widerspruch stehen. Paradigmen sind modellhafte, verbindliche theoretische Anschau ungsmuster, denen man sich so ganz beilufig und wie selbstverstnd lich verschrieben hat. Sie bestimmen nicht nur die Art der Fragestellung, sondern auch die Arbeits- und Forschungsrichtung und die erlaubten und verwendeten Methoden. Fr eine gewisse Zeit umgrenzen sie den allgemein anerkannten wissenschaftlichen Leistungsrahmen, innerhalb dessen Probleme aufgeworfen und Lsungen geliefert werden drfen.

Setzungen dieser Art haben die Tendenz, sich zu verabsolutieren und prinzipiell keine Beobachtungen mehr zuzulassen, die nicht in das paradigmatische Konzept hineinpassen. Dem Sicherheitsbedrfnis und dem Wunsch nach Berechenbarkeit des Unvorhersehbaren steht die Nichtvoraussagbarkeit der Wirkungen spiritueller Erlebnisse gegenber. Per snliche Erfahrungen verndern das Verhalten und setzen damit jeder erzieherischen Planung, allen wirtschaftlichen Voraussagen und politi schen Entscheidungen ihre Grenzen.

Die Tore mten also fr den Zufall offenbleiben. Doch die Tore bleiben geschlossen. Doch Vorhaben, die durch Zielvorstellungen und Plansoll bestimmt sind, werden dem Zufall gegenber blind, weil wegen der Sachzwnge keine Zeit mehr brigbleibt, dem scheinbar Nebenschlichen und Unpassenden nachzugehen. Alles Wissen, das sich durch die Beobachtung des Unerwarteten gewinnen liee, bleibt sonst drauen vor verschlossener Tr und wchst dort zu monstrsen Formen heran. Wer das alte Weltbild auf der Suche nach dem Lebenssinn verlassen will, hat damit zu rechnen, da vor der eigenen Tre furchterregende Dinge lauern.

Die Weigerung, sich sein Leben ausschlielich durch das momentan gerade modische Weltbild bestimmen und sich seine Erfahrungsmg lichkeiten vorschreiben zu lassen, ist Ausdruck der Umsicht eines Menschen, der genau wei, da sein Leben auf dieser Erde nur von beschrnkter Dauer ist. Andererseits ergibt sich die Ablehnung und Relativierung einer bestimmten Weltanschauung auch aus der Bereit schaft zur Serendipity.

Dieses Erlebnis erffnet einen bislang unbeachtet gebliebenen Zugang zu den Problemen des Alltags. Es ist wichtig, bei der Diskussion der durch die Auerkrperlichkeit gegebenen neuen Mglichkeiten zunchst darauf zu verzichten, die Tatsache der gefhlsmigen Gewiheit der Auerkrperlichkeit erkl ren zu wollen einfach einmal staunen darber, da dem Ich der auerkrperliche Zustand zumindest whrend des Schlafzustandes sei nes physischen Krpers mglich ist; dieses Geschehen vorbehaltlos annehmen, obwohl es vom Gewohnten abweicht und der Erwartung zuwiderluft. Dieses Erlebnis ist nmlich wirklich etwas, was dem Weltbild des technischen Zeitalters widerspricht.

Wer den auerkrperlichen Seinszustand nur ein einziges Mal selbst erlebt hat,18 ist berzeugt von der Tatschlichkeit dieser Existenzmg lichkeit. Aus einem oder mehreren Erlebnissen darf man aber noch kein allgemeingltiges Begriffssystem ableiten wollen. Dogmatische Ansichten bleiben systemfremden Erfah rungsgewiheiten gegenber blind. Dies geschieht durch die Forderung, wissen schaftliche Resultate mten objektiv sein, weshalb der Subjektanteil nichts in ihnen zu suchen habe. Aber es gibt keine Theorie, die subjekt unabhngig konzipiert worden ist oder ohne den Einflu subjektiver Strgren experimentell geprft werden kann.

Dennoch tun viele immer noch so, als wrden Vorstellungsvermgen und Erlebnisfhigkeit21 des Menschen beim Aufbau einer Wissenschaft vllig belanglos sein. Manchmal scheint es mir, als sei die Objektivittsforderung blo ein schlecht getarnter Herrschaftsanspruch, der zu seiner Stabilisierung der Entmythologisierung, der statistischen Nivellierung und der Unter drckung subjektiver Erfahrungen bedarf. Um den subjektiven Faktor nmlich in Grenzen halten zu knnen, mu der einzelne Mensch zu einem vollangepaten gesellschaftlichen Wesen und zu einem namen 36 Anm.

Mit gezielten Informationen kann man ihn daran hindern, zu sich selbst vorzustoen. Dazu gehrt auch der Zwang der schulischen und beruflichen Ausbildung, in deren Verlauf man sich Wissen zu erwerben hat, das sich einzig aus dem rationalen und materiellen Bereich rekrutiert und nur linkshirnig22 und intellektuell ist. Als Erwachsener ist es dann kaum mehr mglich, sich das Leben mittels persnlicher Erfahrungen zur Gewi heit werden zu lassen und existentielles Wissen zu gewinnen. Andere neigen dazu, sie aufzubauschen, denn gerade aus der unmittelbaren spirituellen Erfahrungsgewiheit erwchst oft ein Elitarismus und Dog matismus besonderer Ausprgung.

Er findet seinen Hhepunkt im Glauben an die Fhrerschaft und an das Gurutum, wobei jede Skepsis ausgeschlossen bleibt. Fhrer sind nun diejenigen, denen Geheimes offenbart wurde, wodurch sie sich als Subjekte weit ber die dumpfe Masse des Durchschnitts herausgehoben fhlen und sich mit dem Glorienschein der Auserwhltheit umgeben. Jeder Zweifel wird im Keim erstickt, denn die Massen Darum sind Fhrer notwendig, die den ganzen gttlichen Plan mit all seinen Zielen und Richtungen26 sehen.

Durch die zwingende Ausschlielichkeit solcher Aussagen wird jede vernnftige Argumentation abgewehrt. Geduldet werden nur noch blinde Gefolgschaft und absoluter Gehorsam. Spte stens jetzt erinnere man sich daran, da wir mit unseren Ansprchen etwas mehr haushalten27 sollten. Zwar vermag jede Erfahrung aus der Ratlosigkeit der Sinnleere hinauszufhren, die Unwissenheit der einge schrnkten, eindimensionalen Lebensweise aufzubrechen und den nagenden Zweifel an der Wirklichkeit verstummen zu lassen. Aber keine Erfahrung darf den Anspruch auf alleingltige und alleinseligma chende Wahrheit erheben der Grad ihrer Gewiheit, ihres geborgenheit- und sicherheitgebenden Gefhls mag noch so stark sein.

Ohne Kritikvermgen und erkenntnistheoretische Reflexion wird Gewiheit blo zu Voreingenommenheit und Sturheit, erstarrt zur Wandlungsun fhigkeit und fordert fern jeder Nchstenliebe die Erfllung von Pflich ten und Prfungen, die aus bestimmten Zielvorstellungen heraus legiti miert werden. Zu leicht vergit man bei erschtternden, die ganze Person in ihrer Existenz zutiefst treffenden Erfahrungen, da selbst Gefhle absoluter Gewiheit oder die Gewiheit denkerischer Notwendigkeiten keine Anm.

Garantie dafr sind, in den Besitz der Wahrheit gekommen zu sein. Die Fhigkeit, der Ungewiheit trotz allem ihre Berechtigung zuzugeste hen28 und stets mit einem gehrigen Ma an Mitrauen dem allzu Offensichtlichen entgegenzutreten, bleibt ein notwendiger Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen und erleichtert das Gesprch erheblich.

Juni hatte ich einen freien Nachmittag. Etwa um 14 Uhr legte ich mich zu einem Mittagsschlaf hin und stand um 17 Uhr wieder auf. Monroes Der Mann mit den zwei Leben hatte mir wieder einen neuen Ansporn gegeben, die Sache mit der Auerkrperlichkeit genauer zu untersuchen. Zuerst lege ich mich auf das Bett meines Sohnes im Kinderzimmer, wechsle jedoch bald ins Wohnzimmer hinber, weil der Lrm der auf der Strae spielenden Kinder zu stark ist.

Mehrere Male werde ich aufge schreckt. Auerdem ist mein Arm eingeschlafen, und nun prickelt er heftig. Es dauert eine Weile, bis die strenden Empfindungen wieder verblassen. Im Wohnzimmer achte ich deshalb besonders auf die Lage der Arme. Sie drfen nirgends so aufliegen, da Druckstellen entstehen. Dann schliee ich die Augen und entspanne mich. Pltzlich wache ich wieder auf und bin deshalb ziemlich verrgert. Schon wieder! Jetzt htte ich doch wenigstens in Ruhe schlafen wollen, nachdem im anderen Zimmer die Kinder mein Vorhaben, das Einschla fen zu beobachten, zu vereiteln wuten.

Auch die Rckenlage behagt mir nicht mehr und berhaupt, jetzt ist es genug! Ich will aufstehen und rolle nach rechts aus dem Bett hinaus. Und im gleichen Moment merke ich, da ich mich abgelst habe. Unverzglich beginne ich mit den Beobachtungen und untersuche als erstes den Zweitkrper, mit dem ich ausgetreten bin. Das Aussehen des Zweitkrpers ist nicht genau bestimmbar. Von der Gestalt her gleicht er einem lockeren Tuch mit weitem Faltenwurf, das seine Form stndig verndert. Erfhlt sich auch amorph an, aber vielleicht nur deswegen, weil meine Sinneswahrneh mungen stark beschrnkt sind.

Ich kann das Tuch und meine Umwelt nur verschwommen und wie durch einen dichten Nebelsehen und diffus spren. Ich sehe allerdings die Umrisse des Bettes und der Mbel und bin berzeugt, im Wohnzimmer zu sein. Als nchstes versuche ich, mich auf dem Boden ein bichen herumzu bewegen. Es gelingt. Unvermittelt treten aber sexuelle Spannungen auf, die jedoch schnell wieder schwinden, weil mir diese Empfindungen nicht nur von frheren Erfahrungen her bekannt sind, sondern weil sie mich auch an die Aussagen von Monroe erinnern.

Dann denke ich daran, hochzufliegen und die Decke zu durchdringen und spre sogleich, wie ich hinaufschwebe, die Betondecke berhre und sie durchdringe. Das Raumgefhl ist derart gut, da ich die Distanz genau abschtzen kann und auf dem Boden des oberen Wohnzimmers stoppe. Ich wei, da um diese Zeit niemand zu Hause ist, und glaube deshalb, mich ruhig Umse hen zu drfen. Dazu mu ich aber die Augen ffnen, was nun trotz grter Anstrengungen nicht gelingt. Um mich herum bleibt alles nebel haft verhangen, undurchdringlich und grau. Vielleicht wird es drauen vor dem Haus eher mglich sein, das Sehvermgen zu erlangen.

Dieser Gedanke gengt, um mich horizontal hinausschweben zu lassen. Vor dem Haus kann ich pltzlich Wiedersehen doch ich bin in eine fremde Welt hineingeraten, es hat mich in ein Jenseits verschlagen. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Entwicklung und gehe daran, fliegend die unter mir liegende Landschaft zu erkunden.

Beim Einschlafen versuche ich, bewut zu bleiben und willentlich einen Austritt herbeizufhren. Ich werde diesen Versuch machen, um einerseits die prinzipielle Mglichkeit einer Ablsung abzuklren und andererseits die Voraussetzung dafr zu schaffen, die Frage nach den auerkrperlichen Zustnden bei den Schamanen von der eigenen Erfah rung her anzugehen.

Ferner interessieren mich die therapeutischen Verwendungsmglichkeiten der Auerkrperlichkeit speziell im Hin blick auf die Wiedergewinnung eines verlorengegangenen Seelenteiles eines Kranken. Aber dazu ist es eben notwendig, da die willentliche Ablsung gelingt und der auerkrperliche Zustand nicht zu ichhaften Zwecken ausgenutzt oder fr sexuelle Spielereien mibraucht wird, jede Art von Machtmibrauch wird mich scheitern lassen, weshalb ich mir dieser Gefahr bewut bleiben mu.

Der bergang vom Wachen zum Schlafen bietet ungeahnte Schwierig keiten, denn immer wieder wecke ich mich selbst auf, weil ich zu stark auf die Kontinuitt des Ich-Bewutseins achte und jeden Bewutseins verlust zu heftig kompensiere. Whrend dreier Stunden schwanke ich hin und her und hre jeden Glockenschlag der Kirchturmuhr in Hegen heim. Aber endlich gelingt die Ablsung.

Doch bereits beim ersten Versuch, mit dem Zweitkrper aus dem physischen Leib herauszukommen, gibt es Merkwrdigerweise lst sich nicht alles ab. Deshalb rolle ich wieder ganz in den im Bett liegenden Krper zurck und versuche es ein zweites Mal. Nach dem Abrollen nach links auf der rechten Seite liegt meine Frau bleibt der Zweitkrper wieder an gewissen Stellen hngen. Ich mu es nochmals versuchen, und erst nach mehreren Wiederholungen glaube ich, mich vollstndig abgelst zu haben.

Etwas unbeholfen stehe ich auf. Die Freude ber das gelungene Experiment ist gro, aber noch grer ist meine Zurckhaltung, denn als erstes mu die Kontinuitt meines Ich-Bewutseins stabilisiert werden. Der willentliche Austritt hat viel Kraft gekostet und fordert nun seinen Tribut ich verliere beinahe meine Luziditt. Um dem Schlafsog des physischen Krpers nicht zu erliegen, konzentriere ich mich ausschlielich auf das Ich, bis ich mich fr den nchsten Schritt stark genug fhle.

Mit geschlossenen Augen optische Eindrcke knnten in dieser Anfangsphase zu verwirrend sein achte ich auf die Raumempfindun gen. Ich wei ja nicht, ob mit der Ablsung gleichzeitig die Ebene gewech selt wurde. If you happen to be in the area, please pass by and submit a slide! It's called the Carousel. Seit betreibt er den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Social Works From the back cover of the book: "At a time when art world critics and curators heavily debate the social, and when community organizers and civic activists are reconsidering the role of aesthetics in social reform, this book makes explicit some of the contradictions and competing stakes of contemporary experimental art-making.

Social Works is an interdisciplinary approach to the forms, goals and histories of innovative social practice in both contemporary performance and visual art. Shannon Jackson uses a range of case studies and contemporary methodologies to mediate between the fields of visual and performance studies. The result is a brilliant analysis that not only incorporates current political and aesthetic discourses but also provides a practical understanding of social practice.

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Working on interpretation, on reinterpretation, she is interested in the thinking process - multi-disciplinary, poetic, experimental and surprising - that leads to the final "form". Space - Place - Society: Are we all suburbanized? Departing from the Suburban as an important type of daily living environment, the three chosen texts will introduce ways of thinking about space and society. Robert Fishman analyses suburbia in a historical perspective, Thomas Sieverts writes about the contemporary European cityscape, and Prigge presents aspects of Lefebvre's conceptualization of space.

The talk will propose the state of publishing today, the history and transformation of science fiction in the 21st century context -- and propose "fictocriticism" as a coherent generic response to the current cultural context. The relationship between curator and artist is the most decisive and probably most complex factor in the development of an exhibition project. Notions like trust, accomplishment and responsibility are keystones in the strengthening of this relationship.

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His inner musings, as he wanders the luminous streets of Paris, are narrated in the form of an unwritten diary by Ludmila Mikael. Zet asked to hand in Thilo Sarrazin's book "Deutschland schafft sich ab". The session will conclude with a controversial discussion about current artistic practices. This lecture will present some of the many avant-garde developments that took place in Japan since the start of the twentieth century, and try to highlight their fonctionning and connections with artists and collective outside Japan.

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It was occupied by students during the demonstrations and all the exhibition areas were destroyed. In that same space in which the great process of social transformation was interrupted? Lecture Imitat, Raubkopie oder Fake-Design? Das Authentische hat auch in China Konjunktur. Welche kritische Haltung entwickelt sich und mit welchen Argumenten wird sie vorgetragen? In Zusammenarbeit mit Public City. Dazu bedient sich die! Mit der Spielaufforderung durchbricht die! For Cramerotti, Aesthetic Journalism implies the critical use of documentary techniques and journalistic methods where the medium itself undergoes questioning.

In doing so, Aesthetic Journalism renders productive readings of reality, information, fact, fiction and objectivity. Anspruchsvoller Journalismus, Fotografie und Gestaltung werden durch ein kleines Team realisiert. Veronica wird u. Neither philosophy, nor art, the Aesthetics of Differends looks to corrupt classical formats by the experimental use of theory.

Ausstellung Stray Topology - - -. The works have been produced in response to an open ended dialogue on the perception of place and its representations. The show includes a screening and discussion as part of Theory Tuesdays. Taking the position that place is both exactly where it is and a digression from itself, the project examines the encounter with place through perspectives on urbanism, architecture and literature. These vantage points animate our relationship to place, suggesting a meshing of subjective experience with the processes of recollection. The project considers the politics of place in relation to the selection, construction and mediation of the photographic image.

Project coordinator: Mary Maclean Opening: Wednesday, - pm Opening hours: Saturdays, 12am - 5pm or by appointment. Due to the recent events in Egypt and especially its capitol, their initial date of arrival on the 1st of February was postponed for a month. Being stunned by the political tidal wave flooding the country, the resignation of Hosni Mubarak and the phenomenon of having a curfew — something they had only heard of in World War II stories — the designers found themselves gazing from the sidelines, not knowing how exactly to react to all of this.

Success and Uncertainty at San Seriffe in W, Amsterdam On Wednesday June 1st a lightbox was hung outside the Townhouse Gallery that announced the start of the project and showcased the first of twenty-one posters. During the month of June , each day a new poster was presented, generating a growing exhibition.

The content provided by both therefore created a clash of information that will influence the way one reads a poster. It was this constant dialogue between the designers that lead to "Success and Uncertainty. The film excerpts will be followed by a discussion on the role of ruin aesthetics in relation to the sites and non-places of urban modernity.

Mary Maclean and students in the project will hold a critical discussion of the work in the exhibition. Pursue Other Avenues is an experiment which takes the form of an open and public "exhibition making workshop". By showing the negotiation, research, and dialogue that typically finishes before the vernissage this experiment aims to give participants an understanding of artists and their work, greater to that of seeing a mere static display of material products. This experiment views all participants as producers, audience, critics, and curators, and with the aid of Isabelle Krieg, Clare Kenny, and Flurin Bisig everyone present will contribute to the development of the exhibition process.

This experiment will display the traditionally private stages of an exhibition—doing away with the traditionally public stage entirely. Contrary to most exhibitions, Pursue Other Avenues will not be pure documentation of prior actions, discussions, or collaborations, but the exhibition will be the discourse and connections as they are created. Schedule: Monday May 28, 6pm-9pm Artists talks and open discussions. Tuesday May 29, 6pm-9pm part one- Connect and contrast the artists work. If new works were created what would they look like? Wednesday May 30, 6pm-9pm part one — Discuss space and the effect that different spaces would have on the artist and their works.

Thursday May 31, 6pm-? Contact pursueotheravenues gmail. Alphonse Allais, Album Primo-Avrilesque, David will introduce some historical artists' publications and trace one origin story for this genre of experimental books. It won't be a full history - maybe a one hour chapter from a 10 part drama mini-series - but there will be a lot of action and adventure. For a long time, Letterism — established by Isidore Isou — has remained the unknown avant-garde of European Post-war art.

The display and accompanying lectures will ask the speculative, hypothetical question: what would be the result if these largely forgotten practices were reinscribed into the narrative of post-war poetry, art and cinema? Metagraphics or post-writing , invented by Isodore Isou in , and four years later renamed hypergraphics or super-writing , aimed both at subverting the novel as it was known at the time, and at extending Letterist painting to the totality of characters of all writing systems in their existing or invented transcriptions, seen through their ideographic, lexical and alphabetic categories.

Nach seinem Auftritt als One-Man-Band an der 3. Musik der akustischen Art mit Folk-Anleihen, der eine sympathische Schrulligkeit eigen ist. Live kommt das Album nun in Trio-Formation zur Umsetzung. Als leises, kammermusikalisches Pop-Konzert. Juni bei spezialmaterial. Film: "Exit Through The Gift Shop" This is the inside story of Street Art - a brutal and revealing account of what happens when fame, money and vandalism collide. Exit Through the Gift Shop follows an eccentric shop-keeper turned amateur film-maker as he attempts to capture many of the world's most infamous vandals on camera, only to have a British stencil artist named Banksy turn the camcorder back on its owner with wildly unexpected results.

Nun ist es geschafft. Lesung und zwischen dazwischen und dazwischen und Photograph courtesy Jim Wood James Langdon will present an ongoing research project on the subject of the Construction School, an experimental design programme in Bristol, England to Program: pm James Langdon will give an illustrated presentation of his ongoing research into Norman Potter 's 'Construction School' at Bristol, to The presentation will include documentary audio and visual material to give an account of the nature and activities of the school.

The two guests will each make a short presentation of their own practice, followed by a conversation covering various subjects, including visual research methodologies, the ethics of 'activating' archival materials in artistic production, and the complexities of handling partial or subjective narratives. The play is deeply informed by Potter's experiences at Bristol and his reflections on the international student movement of What's in a band?

It's members. Can anyone be a member? Pretty much, yes. Well actually no, not really. Yes and no. If they come with the right attitude and make the existing members of the band feel good, then yes, otherwise no. How do the band members decide if the new person makes them feel good? Because the band members know each other, their likes and dislikes, and because there's intimacy and trust between them. Maybe that's what makes a band? During this time they will make an album.

Their stay will culminate in a performance to mark the release of the album on Friday the 6th of July. For this event they will be joined by the artist and musician Sara Nunes Fenandes who will play part of the set she toured Israel with earlier in the year. To complement the project there will be a number of talks and screenings. Her talk will include rarely seen archive footage, not to be missed! Doors open from 8pm. Specially made food courtsey chef de partie Moniker Stalder, all welcome! Organized by Sam Porritt and Stefan Wagner. Is everything going to be alright?

The galleries that participate have to be younger than 5 years old and the artists they show, younger than The screening will be followed by a discussion of the yearly ritual of art fairs in Basel and how they influence the rest of the year. Rebel L Rebel L vs. The publication contains texts dealing with the materiality of language and its letters — as do the installations, sculptures, prints in the show. But how effective and interesting were the exhibitions themselves?

Olga Stefan will be discussing the artwork and curatorial approach at two of this year's major international exhibitions, The Paris Triennale and Manifesta. Through slide show presentations of both shows, Olga will offer her take on what worked and what didn't. Ricardo Rangel is regarded as the doyen of Mozambican photography and is one of the leading photo reporters in Africa in the second half of the 20th century.

He belongs to a tradition of documentary photographery which is close to the approach of the Magnum photographers. He always had any critical attitude towards the Portuguese colonial regime, and this led to conflicts with the censorship authorities and to emprisonment. After independence in he made a major contribution to the construction of the new socialist state, while maintaining his critical distance to the establishment. The film shows sequences from with Ricardo Rangel at the time of the opening of the exhibition Iluminando Vidas.

Pomar is a respected Portuguese art critic and journalist who lives in Lisbon. Read more about Ricardo Rangel and watch trailer. With a short introduction by Bruno Z'Graggen. Kunst und Person fliessen auf einmalige Weise zusammen, diese wechselseitigen Bewegungen nimmt der Film auf. Laufzeit: Minuten Sprache: Deutsch. Special Guest: Fork Burke. Post-Fordism, Percarity and the Labor of Art". Below you will find the exact titles and if you follow the link, the corresponding.

The result of globalisation is that the romantic idea of cultural origins or local roots has more or less lost every meaning. It is in that sense that locality becomes interesting : to produce international artistic work that creates an interactive relationship with and questions a local context or to stimulate local artists to overcome the little box thinking by trying out new formats. Belluard Bollwerk International is an arts festival that since takes place every year at the beginning of the summer in Fribourg.

It has a history of having its own vision on actual art and society and producing and showing work of local and international artists in a convivial context. Hard to pin down the disciplines we are producing or presenting. Word says we are 'in between'. Which is at the same time complex, challenging and exciting. Works go from more sort of 'classical' formats like theatre, performance, dance, concerts, to more 'unconventional' projects like acupuncture of a building, a human library or artists that are digging a hole in the middle of the city during 10 days. The tone of representation varies greatly.

Some deliver their message or insight in glaringly humorous ways, whilst others do so more soberly with a reporting approach. Who are these buffoons who have in good humor mocked art movements? Who are the heretics that have astutely interpreted and presented the sociological workings of the art scene as well as the more distasteful conducts of behavior within the art system? They may be overtly cynical and yes, some of them are perhaps a bit too much, but who gives a hoot—they're hilarious! There are those who have crassly blown out idealism's pale fire with one cheeky breath whilst others have nimbly created art-world narratives, grabbing your hand and dragging you somewhere unexpected.

The spectrum of styles presented will include parody, satire, irony, cynicism, invective, wit and spoofs. The presentation will be held in English. To celebrate this unexpected longevity of the discussion group, Corner College will be hosting a special event. The discussion table and chairs will be folded up and replaced with a ping pong table. A "Theory Tuesdays " publication will also be released, highlighting the occasional scan blooper found in the Theory Tuesdays.

Dochin welche Form? As consolidated as a book seems, each one consists of slumbering worlds, which, in the sense of an object with a body and soul, are waiting to get flipped through, to be looked at and read, felt and in its highest form, be transformed into the mind of the beholder and transmitted to the reader. Without this counterpart, a book is no more than some paper and ink. With a counterpart, books can go far beyond. But in which form? These objects, together with the corresponding books or book series are now presented to the public in a small circulating exhibition. Mehr Infos?

Lecture-Performance 'WTF?! Practioners in this field have come to understand the conversations about conceptual writing as being unresolved somewhere between poetics and aesthetics via new media theory. Any conversations about how these media also effect distribution and reading experiences will be a very welcome bonus! Anschliessend gibt es Eintopf und vielleicht einen Dessert aus Tillessens Geheimrezeptbuch. In fact the book is not an academic but personal compilation by photographer Peter Tillessen.

The 40 photographs show excrements of the black-headed earthworm, which aggressively ploughs through a cemetery in Zurich. The pictures of those fragile sculptures are contrasted with parts from the detailed descriptions of nuclear fission from the original book, a text by Darwin that explains the work of earthworms and a text by the artist, who describes his childhood in the atomic age as a son of an atomic engineer. The number 40 is in this compilation no accident: Tillessen took the pictures on his —rainy— fortieth birthday for one of his best friends to pay off his debts from a bet — as he wasn't a father of a big family like his father at the age of The design of the book in the book accentuates the biographical fission within the big context of the atomic age: particularly the way the photographer examines the father's book to reflect his own situation and to become aware of the earth's fragility.

At the end it's all about evolution. Whether the personal is political or not, Tillessen drew 18 sketches in his Moleskine, which are all represented in this black and white Xerox-printed booklet. The publication is housed in a white paper bag with a self-made potato stamping by the artist and his daughter.

Dictators is the second publication in his series at Kodoji Press. Ausstellung Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit 6. November, Die Buchvernissage findet in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Thun statt. Blecher Florian Steiner. Blecher an Dt. Blechers Roman. Ausstellung offen ab If you would like to suggest a specific text or film for a Theory Tuesdays winter session, please attend the planning round with your ideas. We will then, collectively, fill in a calendar with everyone's suggestions and begin winter sessions starting on December 4th.

Below is a list of requirements to keep in mind as you prepare your suggestions. The Boy Mechanic, Vol. Starting in , during the last Friday of each month at Corner College, a volunteer will teach or workshop a practical skill to the group. Instead of discussion about a specific text or film, we will have a hands on experience of learning something practical. This can take the form of many skills including how to play the Swiss card game "Jassen", sharpen a knife or effectively change a flat bike tire. We look forward to learning something practical from you in !

Please attend the Theory Tuesdays winter planning session on November 20th with your ideas or send suggestions to theorytuesdays gmail. The difficult and complex situation in Syria leads to a fragmentation of society into various isolated parts. Some of these parts seem to be in line with each other better than others. Sometimes it appears to be a unified. And then again it falls to pieces. Syria as concept has become a synonym for itself and all the questions that arise when the line is crossed: be they existential, ethical, humanitarian, political, religious, economic, military or in terms of international law.

Battuta, Muhammed Radwan is an engineer, activist and social media entrepreneur from Cairo. He visualises and analyses the complexity and multiple layers of the Egyptian revolution, and its use of language on the basis of flyers, stickers, etc. Also, besides Facebook and Twitter, other transnational social media platforms with a simplified operation mode, such as Bambuser or Ushahidi, are used to promote identities and opinions.

Battuta draws on his own experiences from the streets, digital spaces and the financial market. He links this to the opportunities of social media tools in times of transition and their field of application — a cultural landscape oscillating between representation and archive; one of his theses states that the speed of technical development is overtaking history.

Manche Teile scheinen besser zueinander zu passen als andere. Manchmal erscheint das Bild klar. Konzept Rayelle Niemann. Die Veranstaltung wird am November im Cabaret Voltaire. The presentation will be continued on November 25th at Cabaret Voltaire. This is the message distilled from these portraits of 30 reused industrial areas. In a wide variety of places all round the globe, reinterpretations of the legacy of the industrial age are releasing tremendous potential energy and creativity — in the USA, Russia, Brazil and China just as much as in Europe. The book examines the background, protagonists and concepts involved and shows various strategies for reuse.

In essays and interviews, specialists from both the theoretical and practical fields explain their findings and experiences. In in mid to late 60's Sharits made a number of "flicker" films which will be the focus of the evening. In this temporal mandala, blank color frequencies space out and optically feed into black and white images of one love-making gesture which is seen simultaneously from both sides of its space and both ends of its time. Color structure is linear-directional but implies a largely infinite cycle; light-energy and image frequencies induce rhythms related to the psychophysical experience of the creative act of cunnilingus.

This interview includes excerpts of Paul Sharits films. In a sense, I am more interested in the mantra because unlike the mandala and yantra forms which are full of such symbols, the mantra is often nearly pure nonsense — yet it has intense potency psychologically, aesthetically and physiologically. Sword swallowers, lions, contortionists and acrobats made of wire were manipulated by the artist, re-creating delicate little circus acts.

The stage was designed to fit inside suitcases to be portable. Calder used to give regular performances of his circus in Paris and New York through the mid-thirties. The live shows, provided with an intermission, lasted up to two hours. The pages book is the final result of a longterm research project, which was presented as an multi-media exhibition at the OK Centrum for Contemporary Art which commissioned the project in Linz, Austria in early The Indian Ocean Tsunami was one of the worst natural catastrophes in history.

While international attention has faded, post-tsunami challenges continue to have an impact on affected communities. Six years later and just weeks before Fukushima, Christoph Draeger and Heidrun Holzfeind looked at what has been achieved, what went wrong and what challenges remain. Using video and photography, they documented the long-term effects of the disaster through conversations with survivors, eyewitnesses, aid workers and rescue personnel.

They also established a collection of footage of the disaster and the reconstruction efforts. Additionally, Corner College will be exhibiting two related slide projections in the windows. The site-specific installations will be running over Christmas time including December 26, the 8th anniversary of the Indian Ocean Boxing Day tsunami. Together the texts form a rhizome as a map of shared knowledge between practice and theory, rather than contrasting theses to be juxtaposed, and build on the intersection between two major discourses linked to economic theories: Marx's critique of political economy and Freud's psychoanalysis.

During this first session we will examine Christian Marazzi and his scientific analyses of capital and it's affects. Text: Christian Marazzi "Starting from Work," in id. During one Friday evening each month at Corner College, a volunteer will workshop a practical skill. During this Practical Fridays session, Julia Schwartz will conduct a two-hour workshop where she will teach the basic physical principles of spoken voice use.

She will get people's bodies active in order to be able to apply the voice, and then get practical and use it. Everyone will benefit from hearing the others' spoken work. The workshop is free and will be held in English. No registration required! Please bring your bring your house shoes or thick socks with you. During this second session, we will examine the final three texts written in different time periods, from until Text 3: Bifo - Franco Berardi "No.

One reason is that complex and thought-provoking art is having a harder time than ever, not only to come about but also to circulate beyond an already converted audience. Another reason is that entertaining and easily digestible art is becoming more and more prevalent - in the public eye, almost synonymous with "art" itself. Both developments are connected with new power dynamics in the wake globalization, neoliberal policies of deregulation and financialization, and the boom of the commercial art market.

The text out of "contemporary art and its commercial markets We will discuss the text and see if we are agreeing with that concept. Sie geben einen Einblick in ihre Auseinandersetzung mit der Erinnerung oder der produzierten Vergangenheit aus intimer Perspektive. Drawing the attention toward the multiplicity of processes and things generative of situations of critique, Latour proposes to move from "matters of fact" to "matters of concern" and from "Realpolitik" to "Dingpolitik.

This session has been organized by Christoph Brunner and will be held in English. The movement allows the common to flow through dispersal, reaching into the solitude of each protester. Each one recognizes her situation in that of the others; affective resonance is transmuted to a point of fusion. Repression can only break up linear collectivities; here, at every turn, at every corner, the common returns in a swarm. The protests tie together not only problems of a culture of indebted men but also environmental and social issues throughout all strata of society.

Insurgence is an expression, a movement of thought becoming a movement of felt sensation. Was ist ein Denkmal? Wird das individuelle Erinnern wichtiger? Sowohl das Denkmal im engeren Sinn wie auch das Baudenkmal dienen der Erinnerung. Ersteres wurde aber genau zu diesem Zweck errichtet, letzterem werde dieser Zweck erst im Laufe der Zeit auferlegt. Dies hat Folgen. War das unter Denkmalschutz stehende Haus in den 60er und 70er Jahren ein progressives Instrument zur Steuerung der Stadtentwicklung, wird es heute mehr und mehr zum Verkaufsargument.

Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur und so muss man sich fragen, welche Formen von Denkmalschutz in Zukunft sinnvoll sind. Vielleicht sollte neu, nebst Industrie- oder Landwirtschaftszonen, auch Kulturzonen geschaffen werden. Das Denkmal als politisches Instrument untersteht dem Wandel der gesellschaftlichen Gegebenheiten.

Was passiert mit leeren Denkmalsockeln? Diesen und anderen Fragen versuchen wir mit Hilfe von Experten aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und der Denkmalpflege nachzugehen. Am Samstag Publikumsdiskussion mit Prof. Georg Kreis Historiker Das St. Jakobs-Denkmal : Verwitterungsprozesse, Untersuchungsmethoden, Restaurierung. Im Vordergrund des Workshops stehen die Fragen: 1. Was sehen wir? Wie bewerten, benennen wir das, was wir sehen? Do you know the origin of Coca-Cola? Or the secret powers of Swiss triangular milk chocolate Toblerone? And what has sanitary porcelain to do with all this?

There is only one way to find out. Wir verlosen am Abend einige Ausgaben der Special Edition. Buchvernissage also nicht verpassen! Manon de Boer By now, art is probably seen more on Facebook walls than real-life ones. Why is it that the growing importance of the digital does not have a similar impact on the contents of works of art, as it has on the way they are presented? After a short introduction and a brief summary of the text and some responses to it , the discussion could evolve around the following questions: Why do we separate media arts and digital arts from more conventional media, even exhibiting them in specialized institutions?

Will art eventually be left behind by the fast developments within the digital realm? Or can it rather be a tool to counter the predominance of the digital? This session has been proposed by Daniel Morgenthaler and will be held in English. Dies zeigen die historischen Herrscher eindrucksvoll.

Programm Freitag, Seit den er Jahren performt er seine Gedichte zusammen mit Musikern in wechselnder Besetzung, welche vorwiegend aus dem Jazz Bereich stammen. Eine musikalische, stark rhythmisierte Art des Rezitierens, welche zwischen Singen und Sprechen changiert. Inhaltlich nimmt einem Barry in seinen Gedichten auf kleine, grosse Reisen mit, surreale Begegnungen mit dem Nachbarn, einem Hasen oder dem Zorn Diese neue soziale Bewegung ist mit dem Occupy-Impuls noch nicht zu Ende, sie hat gerade erst angefangen!

Diese Sitzung von Theory Tuesday wird in deutscher Sprache abgehalten. Bitte vorab den Text lesen. So potenzieren sich 7 Positionen um die Sicht- und Handlungsweise einer jeweils anderen. Und was haben wir davon? Worin verweisen sie noch auf diese? After her return to Switzerland, Ingrid taught Sigrid 'needle-binding', or 'Nadelbinden', which is a term to best describe this unique, "viking way" of knitting. Both Ingrid and Sigrid would love to share this old knitting technique with you! If you would like to participate in this workshop, please bring the following: 1 ball of thick, sheep wool in the color of your choice.

The language of the workshop doesn't matter: let's just knit together in the viking way! Diskussion Austerity? The words austerity and debt imply or signify a lack of something. These two words are part of the vocabulary used in mainstream media to describe the current economic situation in Portugal. Taking place in the midst of intense social struggles, the event began shortly after the November 14th European General Strike, a protest marked by police brutality and severe repression in Lisbon.

Performances, concerts, and discussions were the response to the open call to use the gallery space. Smith The essays collected in this book represent versions of papers presented at a symposium held at the Art Center College of Design in Pasadena, California. It's encouraged that you read the essays beforehand. The discussion will be held in English. With contributors based in Ramallah and Tel Aviv-Jaffa, Beirut and Jerusalem, New York and Bethlehem, Nazareth and Warsaw, the book offers solutions that will make life better, and proposes ways to do it.

Inmitten der Kunst, inmitten des sozial-politischen Aktivismus, inmitten der Medien. Und dann kam die Krise. Learn how to assemble a hand-held bouquet and wrap it in a professional manner! Two types of bouquet making will be taught, the forward facing and the rounded bunch, which are very popular in Switzerland.

Please bring a bunch of flowers with you and be prepared for them to be man-handled by the group. You will of course get to take home your own bouquet at the end of the class. The workshop will be conducted in English, with German explanations on hand. Kino Raum 1 is the first in a series of collaborative exhibition events by Jann Clavadetscher and Rouzbeh Rashidi.

The practice of both artists is rooted in experimental cinema, and Kino Raum will explore and dissect the concept of the cinema-space, both physical and mental. Rouzbeh Rashidi and Jann Clavadetscher consider the flittering black and white ghosts and shadows that he left in his wake in their phantasmagorical experimental feature film.

This journey through a cinematic night probes the very essence of the cinematic image. A match was struck and for this short moment audience and cinema became one. Kino Raum 1 will be the continuation of this Exposure Project. This event will take place in two parts: Day one, the film is exposed to light. Day two, the film will return from the Laboratory and be projected. Homo Sapiens Project Rouzbeh Rashidi : Homo Sapiens Project are highly experimental works, part cryptic film diaries and part impressionistic portraits of places and people, and often suffused with an eerie sense of mystery reminiscent of horror cinema.

From highly composed and distantly framed meditations to frenetically flickering plunges into the textural substance of moving images, the restless creativity of this vision of life as a cinematic laboratory is never short of surprising. Encompassing everything from documentary monologues to found footage, Rashidi constantly strives to expand his filmmaking palette while putting his unmistakable stamp on whatever footage passes through his hands.

I, An Actress K section a , Ryan Trecartin 33 min. Its format shores up the paraliterary, confessional, and epistolary precedents for our virtual vernaculars. Designed by Eric Nylund, the pages concretize found quotes, trending language, anecdotes, notes and rants; call it inattentionality as method.

If the book sustains a material limit that belies the diffuse shape of the cloud, then its readings attempt similar concretions by having reader and audience occupy the sites that compose the physical form of the Internet. On other occasions, readings pair with documentation shot on server floors, thus temporarily constructing the data center within the art institution.

Each scenario discloses securitized spaces in which reader and audience already reside, for we encounter the material doubles of our virtual subjectivities as data stored in server form. Rather than concede to the seeming intractability of cognitive capitalism, these readings potentiate novel, critical operations through shared access, listening and discussion. No seats available anymore. Thanks to Google for supporting and hosting "I'm that angel".

Design auszustellen, ist heute kein Ausnahmefall mehr. Design im Sinne industrieller Herstellung hat sich in eine Disziplin des Ausstellens gewandelt. Dabei ist auch das Herstellen zum favorisierten Ausstellungsthema geworden. Anschliessend Grill. Moderation Michael Hiltbrunner. Intervention Interventions is an informal and open symposium that allows scholars and thinkers to present their recently finished work and their work in progress.

Full text of "Marine-rundschau; Zeitschrift für Seewesen"

Interventions thrives on the unexpected juxtapositions and clashes that result from addressing a wide range of philosophical and political issues such as autonomy, economy, finitude, aporias, capitalism, and many more. Interventions does not limit itself to a specific discipline and welcomes all intriguing papers from Switzerland and abroad.

Anabel Sarabi Remembering Mnemosyne. Jacob Miller On Thinking. Daniel Marti Perhaps this time we have gone too far. Wie lehrt die Kunst? Die Ausstellung kann also nur von aussen eingesehen werden. Vernissage: Dienstag, den 4. Juni , 19 h. Juni , 20 h. Diagrams are strange devices and techniques which attempt to make relations tangible and at the same time evade straight formats of representation.

They are expression in physical as much as in immaterial ways. Ian Kerr - Diagram The goal of the session is to familiarize ourselves with diagrammatic practices as means for tracing and enabling movement. Not dividing between movement in space and movement of thought, we want to foreground and experiment with techniques of non-representational expression and relational movement. The material exposure will be complemented with collectively developed techniques and propositions for diagrammatic practices.

We aim for collaborative and experimental processes with the 'stuff' at hand! Lia Perjovschi, The Universe, As this year's Romanian Pavilion is the talk of the town and has made the "Best Pavilions" list of numerous critics, while several major artists and galleries from Romania are on view at Art Basel, the perception might be that the Romanian art scene is strong and thriving.

But major challenges and obstacles are more the reality. Olga Stefan will present the political and cultural context in Romania, selections of work by practicing artists and initiatives, as well as the current debates and issues affecting the art scene. Ab What goes into a compost, and what should not? How do you build a compost? What exactly happens inside it? And how many worms should you ideally find in a handful of compost?

Please bring along with you what you think makes for good compost. Paula Troxler zeigt Tafelbilder aus ihrem Tageskalender. Julian Sartorius spielt live aus seinem Beat Diary. Seine Richtlinien waren: Keine Loops, keine Effekte. This first chapter focuses on male portraiture and questionable masculine structures that are developed from metabolic architecture, modernist patterns and digital pixilation.

Each chapter will take the form of a mixed media installation within the corner college gallery space for a single evening. Interventions is an informal and open symposium that allows scholars and thinkers to present their recently finished work and their work in progress. Peter Price first person view: overserving. Balz Isler A Bibliography of Emotions. Dennis Schep Vulnerability as Quotidian Intervention. John Calvelli and onward: barbecue at Corner College For detailed program see below.

The four events will happen throughout and are interwoven by strategies of colour coding, numeric compositioning and non-linear narrative continuations that create a camp hyper-fluidity. This second chapter thematically derives from subtle erotic bouncing rhythms in nature. Following chapter two are: Lady Boy Snooker Match Using techniques of pencil drawing in conjunction with the 'Universal Pain Assessment Scale' and clay modeling, this workshop will engage in notating the sensations of everyday surfaces.

The sensory registers of tactility, weight and felt resistance and the specific surface character of the surfaces being notated will morph into a hybrid sensory representations of the body. This approach to drawing and modeling is dramatically different from typical figurative representations that reduce the body to impermeable outlines. Moreover, these sensation techniques lend a great deal of complexity and multiplicity to how sensations can be described and felt as compared to conventional analytic parameters that only measure sensation according to a linear scale of intensity.

The sensory notation techniques that we will explore and develop in the workshop will instead instigate a complex, generative and relational approach to conceptualizing embodied experience. Please wear clothes that can get dirty or bring a skirt. A detailed examination of De Brabandere's research processes can be found on the Research Catalogue and on her website. This third chapter plays with gender, material fetishism and game strategies.

Geers's essay appeared in issue number 17 of Fillip, a Vancouver-based publication on art and culture. The exhibition displays the evolving library that was part of the Occupy Wall Street movement. We will be reading one text that relates to the exhibition title and one text from this library itself, and then having a long-distance discussion together. This session will be held in English and will start promptly at 7pm. Performance The art of not Knowing , Pawel Kruk. I am arriving in Zurich on Monday, September 30, Feel free to meet me at the Zurich Airport.

I am scheduled to arrive at Will you come? I don't want to know. I want the insecurity of not knowing. This is what performers feel before a performance. Please scribe my name on a piece of paper so I can find you in the crowd. This session will take place in Dan's attic, where he has built a fully featured two-seat cockpit and flight simulator. There will be a short introduction to flight theory, followed by a practical landing attempt by everyone who dares to climb into the cockpit.

I am arriving in Amsterdam on Monday, October 7, Feel free to meet me at the Schiphol Airport. Drawing on the Paris Commune as well as Occupy Wall Street and the London Riots, Harvey asks how cities might be reorganized in more socially just and ecologically sane ways—and how they can become the focus for anti-capitalist resistance.

Une affaire de montage, Myriorama reassembles heterogeneous ready-made element and fabricated artefacts, thus proposing an intertwined understanding of the common and the personal as complementary agents. Myriorama leads to no final conclusion; rather, it eventually presents a constant movement of composition and decomposition of the collected material that like the eponymous game offers infinite combinations of the same image. Open to interpretation Myriorama never substitutes experience with commentary.


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If the cap fits, come and wear it! Ein Diavortrag. Bereits seit Beginn der er Jahre im Quartier wohnhaft, begann er damit, die Umgebung systematisch zu dokumentieren. Blick vom Balkon der Familie Dahinden, und Serving as presenter and guide is the charismatic Slavoj Zizek, acclaimed philosopher and psychoanalyst. With his engaging and passionate approach to thinking, Zizek delves into the hidden language of cinema, uncovering what movies can tell us about ourselves.

Whether he is untangling the famously baffling films of David Lynch, or overturning everything you thought you knew about Hitchcock, Zizek illuminates the screen with his passion, intellect, and unfailing sense of humor. The screening will begin promptly at 8pm. The film will be in English with German subtitles. I am arriving in Zurich on Thursday, October 17, I am scheduled to arrive at 8.

I am arriving in San Francisco on Sunday, October 20, Feel free to meet me at the San Francisco International Airport. In deutscher Sprache. Kommen Sie an die Demonstration am Samstag Am Montag Whose Billboards? Woher kommt das Geld und in wessen Taschen fliesst es? Welche Gesetze regeln Plakatwerbung?

Wie steht die Stadt dazu? Und welche neuen Werbeformen werden auf uns zukommen? But who owns the billboards? And who owns the owners of the billboards? Where does the money come from and in whose pockets does it end up? How much goes to the community? How much tax do the outdoor advertising companies pay in Zurich? Which laws regulate outdoor advertising? And which new forms of advertising are we going to face in the future? Often, when it comes to the outdoor advertising business, vague or even romantic ideas prevail. This talk will present facts little known to the general public and aims at kindling the discussion around outdoor advertising as well as putting it on a firm footing.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen auch mit ihren Fragen teilzunehmen. Stylewriting is a thorough analysis of the alphabet and its use by graffiti writers. Characterising every letter as well as different forms of putting them together from tag to wildstyle this text gives a very structured overview of American graffiti. The authors — all writers themselves — try to explain the esthetics of style and their approach to it. In a culture usually distrusting theoretical debates, this essay is a rare exception.

It's encouraged that you read the essay beforehand and the session will be held mostly in German. The selection will give a deeper insight in Coehlo's interests and art practice that is based on personal research with collaborations from various cultures, geographies and histories. These works begin to take on the form of human-shaped media-landscapes and often contend with conflict, emotion, culture, gender, history and the environment.

Corner College will open the kitchen at 7pm, screening starts at pm followed by a talk with Stefan Wagner. Please feel free to join us for a insight and chat with Baptist Coehlo. Talk in English language. In her essay, Dean investigates the relation between what she calls the pathological conception of the individual as form similar to the commodity as form and the potential for emergent collective desires.

For Dean, collective desire should become a want for dissensual collectivity and differential activity, beyond the pathology of the individual. It's encouraged that you read the essay beforehand. This concluding chapter reflects on camp superfluous intuition and human physiology. Es interessieren folglich mehr Fragen als Antworten. In , the year anniversary of Dada will be celebrated in Zurich.

On this occasion how will the pieces of the Global Art Game be locally distributed? Who will come out on top? You are cordially invited to join us on this evening to participate in the discussion. The conversation will be held in German. Lesung Schaum Joanna-Yulia Kluge. Departing from experimental practices in Gestalt psychology and Cognitive Science, participants will be asked to react to Rorschach inkblot images, which are commonly used in personality tests: "Do something not to see anything. Gunplay Though hip hop music and culture was first born on the poverty stricken streets of the Bronx, it's spread across demographics in the four decades since.

Mostly this has been to the betterment of the culture, though recent shifts in the media and music industries have resulted in a widening of the gap between rap's haves and its have nots. Join us for a conversation about American rap music and how commerce, technology and classism is changing its face. Co-editor Linda Jensen will give an hour-long polyphonous and juxtaposing glance into the editorial content of Torrent No. The multimedia presentation will section in on five to six features.

Craig Venter creator of the first synthetic genome In "Introduction to Interstellar Travel: Corner-College" the audience is invited to engage with scientific primacy in a pedagogical fantasy. Both audience and artist assume the role of synthetic beings of the future, built entirely from digital codes. The artist, Zoe McCloskey, takes the role of an anthropology professor and digital historian, teaching a class the corner college audience to travel interstellarly in the archaic form of a computer screensaver. Recurring themes in "Introduction to Interstellar Travel: Corner-College" highlight the potential roles for individual autonomy, genetic manipulation, and creative individuality in the biological and digital future.

In-character participation is encouraged! In den er Jahre entstanden in Italien Bauwerke, die dem Razionalismo, also etwas vereinfacht gesprochen der italienischen Variante des Internationalen Stils zuzuordnen sind. Wohin verschwinden die alten politischen Konnotationen in der postfaschistischen Gesellschaft?

Eine Untersuchung der Form und ihres politischen Gebrauchs. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!